

Online-Kurs
WENN BETROFFENE REDEN
Was ist enthalten?
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1 Online-Kurs mit 2 Videos - OnDemand
(Gesamtdauer: ca. 1 Std. 20 Min.) -
Flexibler Online-Zugriff
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6 Monate Nutzungsdauer
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3 Handouts (inkl. Checkliste)
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Teilnahmebescheinigung
Für wen eignet sich die Kurz-Schulung?
Für alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit schutzbedürftigen Menschen arbeiten — und wissen müssen, was zu tun ist, wenn sich jemand offenbart.
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Fachkräfte an Schulen
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Erzieher:innen
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Einrichtungsleitungen
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Fachkräfte in Wohneinrichtungen & WfbM
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Schulsozialarbeiter:innen
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Trainer:innen & Vereinsmitarbeitende
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Fachkräfte in Kirche & Ehrenamt
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Fachkräfte aus Gesundheit & Betreuung

Einzel-Lizenz (1 Person)
69,00 €
Vergünstigte Mehrfach-Lizenzen
Für Einrichtungen / Institutionen / Träger bieten wir vergünstigte Team-Lizenzen an.
Mehr Informationen zur Schulung
Diese kompakte Video-Schulung zeigt einen empfohlenen, rechtssicheren Handlungsrahmen, wie Fachkräfte reagieren können, wenn Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ihnen erstmals von Gewalt oder sexuellem Missbrauch berichten.
Sie richtet sich an Mitarbeitende in Kitas, Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Vereine, Kliniken sowie in vergleichbaren Schutz- und Betreuungskontexten.
Im Fokus stehen der Erstkontakt und die ersten 72 Stunden nach einer Offenbarung – ein Zeitraum, in dem schnell Fehler entstehen können, wenn rechtliche Grundlagen nicht bekannt sind. Die Kurz-Schulung vermittelt eine praxisnahe Vorgehensweise, wie Gespräche sicher geführt, Betroffene stabilisiert und Aussagen sowie Beweisspuren gerichtsfest dokumentiert und gesichert werden können, ohne die eigene Rolle zu überschreiten oder ein späteres Strafverfahren zu gefährden.
Es wird verständlich erklärt, warum gut gemeinte Reaktionen rechtlich problematisch sein können und wie Fachkräfte ihre Verantwortung professionell, ruhig und rechtssicher wahrnehmen können.
Die Schulung besteht aus zwei Videos und bietet einen orientierenden Leitfaden, der sich an unterschiedliche institutionelle Rahmenbedingungen anpassen lässt.
Diese Schulung vermittelt einen allgemeinen, praxisorientierten Handlungsrahmen und rechtliche Grundlagen nach aktuellem Stand. Sie dient der fachlichen Orientierung und kann interne Schutzkonzepte oder Handlungsleitfäden unterstützen, ersetzt jedoch natürlich keine individuelle Rechtsberatung im konkreten Einzelfall und keine behördlichen Vorgaben.
Warum diese Schulung ein sinnvoller Baustein Ihres Schutzkonzeptes sein kann
Schutzkonzepte sind ein wichtiger Schritt, um Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Menschen besser vor Gewalt zu schützen. Sie sollen nicht nur Regeln und Abläufe beschreiben, sondern auch sicherstellen, dass die Menschen in der Einrichtung, im Verein oder im Team diese Abläufe kennen und im Alltag anwenden können.
Deshalb gehört zu einem wirksamen Schutzkonzept regelmäßig auch die Schulung und Sensibilisierung der Fachkräfte, Mitarbeitenden, Trainerinnen und Trainer, Ehrenamtlichen sowie Leitungspersonen. Denn ein Konzept entfaltet seine Wirkung erst dann, wenn die Beteiligten wissen, wie sie in konkreten Situationen handeln. Schulung ist ein notwendiger Bestandteil eines funktionierenden Schutzkonzeptes.
Besonders sensibel ist der erste Moment, in dem eine betroffene Person etwas erzählt oder ein Verdacht entsteht. Genau hier passieren aus Unsicherheit häufig Fehler: Es wird zu viel gefragt, zu wenig dokumentiert, zu schnell intern weitergegeben oder zu spät externe Beratung einbezogen.
„Wenn Betroffene reden“ vermittelt für diesen Moment einen klaren, rechtlich eingeordneten und praxisnahen Handlungsrahmen. Die Schulung ersetzt natürlich kein individuelles Schutzkonzept, kann aber ein wichtiger Schulungs- und Umsetzungsbaustein darin sein – genau dort, wo es im Alltag entscheidend wird: beim konkreten Verhalten der Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen oder schutzbedürftigen Personen arbeiten und berührt dabei zentrale Elemente eines wirksamen Schutzkonzeptes: klare Zuständigkeiten, erste Interventionsschritte, Dokumentation, externe Fachberatung, Meldewege und Rollenklärung.
